Ich war nie ein besonders ausgefuchster Schachspieler. Mehr als 2-3 Züge versuche ich selten im Voraus zu planen und meine Strategie besteht am ehesten darin, meinem Bauchgefühl zu folgen. So ein Glück! Mein Sohn hat noch nicht mehr als eine Hand voll Schachspielen absolviert (aber immerhin ein Buch mehr als ich darüber gelesen) trotzdem muss ich mich nicht verstellen, nicht künstlich schwach spielen. Ich helfe ihm ab und zu, wenn er sich einen Bauern holen will und mit einem Springer oder Läufer dafür büßen müsste aber das reicht schon, um die Spiele lange offen zu halten.

Little Planet Projektion mit um 180° gedrehter Blickrichtung, Theta V, Theta+, Lightroom, wie immer

(Buchstäblich) ganz nach innen gekehrt ist dieses Bild vom Schachspiel mit meinem Sohn. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht einfach ein witziger Effekt zu sein scheint: Diese Konzentriertheit erzählt ja auch vom Spielen. Der Kreis der Wahrnehmung engt sich ein, man taucht in das Spiel ein, eine Außenwelt gibt es nicht mehr. Die Möglichkeiten der Vollsphärenfotografie sind überraschend. So wie ein Schachspiel, wenn man kein besonderer Schachspieler ist.

[Liebeslied] Klassiker

Lego ist ein Klassiker. Der konzentrierte Sohn ist ein Klassiker. Das 2.0/55mm ist ein Klassiker. Einfach mal die Kamera in die Hand nehmen und machen und dann auch zeigen: auch ein Klassiker. Also bitte: Hier … Weiterlesen →

Hier und jetzt. Wann verlernen wir das eigentlich?

Die Staten Island Ferry ist vielleicht der beste Weg, um mit Kindern nach Manhattan zu kommen. Drüben parken und dann in der gebotenen Langsamkeit der Silhouette von sich gegenseitig übertrumpfenden Hochhäuser entgegenschippern. So kann man nach und nach die Dichte verstehen und die Höhe erfassen. Und die Freiheitsstatue gleitet vorbei, morgens an Backbord im Licht, abends an Steuerbord vor dem Abendhimmel.

Dass die Fähre nicht kippt, wundert mich fast. Alle stehen auf einer Seite, viele fotografieren. Kinder kucken einfach. Hier und jetzt.

 

[Liebeslied] Bro

‚Liebeslied‘. Eine tolle Ausrede, einfach die zu fotografieren, die man liebt (als ob man dafür eine Ausrede bräuchte…).

Heute: Ein Zufallstreffer. Eigentlich haben wir eine Einladungskarte fotografiert, für ein Fest. Aber mein Großer mag nicht so gerne auf Bestellung lächeln. Auf Bestellung ernst zu schauen, fällt ihm leichter. Und das muss jetzt an die Wand. Weil ich das jetzt schon unheimlich mag. Allen Widrigkeiten zum Trotz, die in Wirklichkeit keine Rolle spielen: Ja, die Halle war zu dunkel. Nein, ich hatte keinen Blitz dabei. Nein, ich hatte auch kein anderes Objektiv als das 18-300 dabei. Und deshalb sind das jetzt ISO 6400 und das Ergebnis ist dann auch noch um eine Blende gepushed. Stört das? Nein. Kein bisschen. Den Blick zu verpassen, den Moment, das hätte gestört.

[Liebeslied] Frühsport

[Liebeslied] Auf dem Silbertablet

 

Wenn man gerade kein neues ‚Projekt‘ in Arbeit hat, kann man ja mal an offenen Enden weiterstricken (aufgenommen mit der Galaxy NX und einem Pentax 2.0/55 mm)…

[twentyfive years] Troy

Ich denke, es müssten demnächst 25 Jahre sein. Seit dieser Zeit habe ich meinen Friseur nicht mehr gewechselt. Bin ihm von Laden zu Laden gefolgt, bis er endlich – vor Jahren schon – seinen eigenen aufgemacht hat. Da gehen wir längst alle hin. Meine Frau, meine Kinder, Freunde auch. Das fühlt sich immer ein bisschen an, wie in einem Film aus Brooklyn oder so. Wenn Sammy irgendwann seinen Beruf an den Nagel hängt, muss ich mir wahrscheinlich einfach auch ’ne Glatze zulegen. Besser kann’s eh‘ keiner. Für mich.

[twentyfive years] Sammy-6

Sich die Zeit mit einer Kamera zu vertreiben, während die Tochter auf dem Friesierstuhl sitzt, ist nicht die blödeste Idee. Dauert nicht lang und man gerät in den Fluss und fotografiert eine kleine Reportage. Dabei hatte ich meine billig erstandene Galaxy NX mit zwei alten manuellen Optiken. Geplant war das nicht, Spaß hat’s gemacht:

[Liebeslied] quirky Qwirkle

Eine ruhige Zeit, das merkt man auch hier im Blog. Letzte Woche war ich ‚Teilnehmer‘ an der aktuellen Grippewelle. Mein Sohn auch. Wir waren an die Wohnung gefesselt. Gut, dass es auch fesselnde Spiele gibt. … Weiterlesen →

[Liebeslied] 21st floor

[Liebeslied] 21. Stock-1

Wintersonntagmorgenschwimmen. Draussen fegt der Schnee vorbei. Wir steigen in den Aufzug und fahren ganz nach oben. House, 21st floor. Liebeslied.

[Liebeslied] Der Mond ist aufgegangen

Manche schlafen im Dunkeln. Manche nicht. Licht. 😉