#staatsoper stuttgart: Ein Instawalk zu drei Orangen

Wieder war es Instagram, dem ich ein besonderes Event zu verdanken hatte. Und der Staatsoper Stuttgart, die im Dezember 2018 zu einem Instawalk eingeladen hat: 

Vor der Vorstellung und hinter den Kulissen. Ein Nachmittag und Abend backstage in der Oper. In Stuttgart läuft eine zunehmend hitzige Debatte über den Umgang mit dem 105 Jahre alten 'Littmann-Bau', dem Staatstheater, das heute u.a. auch das berühmte Ballett und die ebenso hoch dekorierte Oper beheimatet. Der Theaterbetrieb erfordert eine Modernisierung des Gebäudes, gleichzeitig ist zu befürchten, dass der zerbrechliche Charme des Gebäudes leiden könnte. Öffentlich ausgetragen wird ein Streit darüber, ob und zu welchem Preis (einerseits architektonisch / denkmalschützerisch und andererseits wirtschaftlich) das Gebäude als Theater erhalten werden kann (Umbauten) oder ob Stuttgart eine neue Spielstätte braucht und das Theater in deiner Bedeutung zurückgenommen wird. Beides hat sein Für und Wider. Ich kann nicht behaupten, eine abschließende Meinung dazu haben.

Die Staatsoper lud jedenfalls im Dezember eine Gruppe von Instagrammern dazu ein, noch vor der abendlichen Öffnung durch die leeren Foyers zu streifen, im Saal nach Perspektiven zu suchen und hinter den Kulissen besondere Einblicke zu finden. Eine tolle Gelegenheit, ein tolles Event, nette und coole Leute kennengelernt, klasse!

Den Abschluss bildete dann die Oper selbst: Wild, anarchisch, witzig, unerwartet. Danke, Staatsoper Stuttgart, für die Einladung! Im April stehen die vorerst letzten drei Vorstellungen von Sergej Prokoviews 'Die Liebe zu drei Orangen' auf dem Spielplan der Staatsoper Stuttgart, ich nehme das als Anlass, meine Eindrücke von diesem Instawalk hier auf meinem Blog 'nachzutragen'. 

Beeindruckt war ich tatsächlich von der wunderbar leichten, improvisierten Ausstrahlung des Gebäudes und der Theatertechnik, die gleichzeitig auch die Pracht der Gründerzeit und die spröde Biederkeit der Nachkriegszeit atmet.

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