[ohne Dach und Boden] Ich baue um für den 25. Mai

Am 25. Mai 2018 ändert sich aufgrund der Datenschutzgrundverordnung einiges für Fotografierende und für Blogger. Außerdem ächze ich gerade etwas unter einer Welle von Kommentarspam und von Brute-Force-Anmeldeattacken auf das Backend meines Blogs. Ich nehme beides zum Anlass, meinen Blog zu renovieren und auf Stand zu bringen, auch wenn ich hier eine rein private Website als Hobby betreibe und von daher nach meinem Verständnis eigentlich nicht viel machen müsste*.

 Kloster Hirsau – Ohne Dach und Boden seit 1692. Ich hoffe mal, meine Aktion hier endet nicht so. Obwohl – schön ist es dort ;-)

Vorübergehend sind deswegen beispielsweise alle Kommentare deaktiviert. Für die Beiträge will ich die später wieder einschalten, für die Medienseiten (Bilder) bleiben Sie auf Dauer aus. Geschafft habe ich es schon, die ganze Website auf https umzustellen. Theoretisch solltest Du jetzt also ein grünes Schlösschen in der Adresszeile des Browsers haben?! Gut. Falls nein, freue ich mich über eine E-Mail!

Ebenfalls auf Dauer verschwunden sind die Social-Media-Buttons. Wenn Du was teilen willst (was mich immer freut), musst Du das jetzt eben von Hand machen. Die Buttons nutzen eigentlich nur den großen Datenkraken, weil sie auch dann aktiv sind, wenn man sie gar nicht nutzt. Weg damit. Genau wie Askimet (schon lange) und Jetpack (nun auch) aus meiner Installation verbannt sind.

(Update 10. Mai 2018:) Mittlerweile habe ich die Buttons von ‚Shariff Wrapper‘ für mich entdeckt. Sie stellen keine Verbindung zu den verlinkten Diensten her, bis man aktiv darauf klickt / tippt und sind damit nach allem was man lesen kann DSGVO-konform.

Deaktiviert habe ich das Nachladen von Google-Schriftarten, das bei WordPress tief verwurzelt ist. Ausserdem habe ich die Gravatare an Kommentaren abgeschaltet und auch die ebenfalls tief eingebetteten Emojis. Alle diese Funktionen würden sonst von dritter Seite Daten nachladen, was dem Schutz der Privatsphäre nicht unbedingt dient.

(Immer noch der 10. Mai:) Eines der Themen, die man in den Hinweisen zur DSGVO selten findet ist der Referrer. So weit ich das verstanden habe, funktioniert das wie ein Staffelstab. Wenn jemand von meiner Seite aus kommend eine andere Website ansteuert, dann erhält die andere Website als Info immer meine URL, weiss also, woher der neue Besucher gerade kommt. Im Sinne des Datenschutzes: doof. Lässt sich aber mit einer zusätzlichen Zeile im Header abschalten. Was ich jetzt getan habe. Danke für den Tipp an Sebastian!

(10. Mai, kurz vor Mitternacht:) Kommentare für künftige Artikel (und für diesen hier) sind wieder online. Ab sofort muss man halt nochmal die Datenschutzerklärung abnicken.

Wundere Dich nicht, wenn in den nächsten Wochen manches vorübergehend ein bisschen komisch aussieht. Hier ist momentan Baustelle. Danach ist alles hübsch und neu und hoffentlich auch sicher für uns alle.

*Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Er gibt nur meine Meinung wieder. Klar, oder?

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Stefan,

    ich hatte diesen Beitrag schon gelesen, jetzt in neuer Fassung.
    Mal schauen, bin dann in ein bis zwei Monaten auch soweit, wie du jetzt.

    Viele Grüße
    Jürgen

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