[Wert und Wertigkeit] Cewe-Fotobücher im Vergleich

Ich habe mal wieder Bücher machen lassen. Ein Fotobuch aus dem Schwarzwald. Und da ich ohnehin mehrere Exemplare des Buches drucken lassen wollte, hat mich die Neugier gepackt. Wie fällt wohl der Unterschied zwischen teuer … Weiterlesen →

[a black forest]: Sagenhafter Schwarzwald

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Der Schwarzwald ist sagenhaft. Sagenhaft ruhig zum Beispiel. Man findet dort Orte, die tatsächlich frei sind von aller Lärmverschmutzung, die wir uns jeden Tag zumuten. Dort rauschen Bäume und Bäche, im Wald brummen nur Bienen, der Schwarzspecht ruft und man hört wie die Kühe das Gras ausrupfen. Keine entfernte Straße, kein nahes Auto kein Flugzeug, nichts Menschengemachtes stört. Natürlich nicht überall. Aber wir haben so einen Ort gefunden und sind dort seither jedes Jahr einmal.

Sagenhaft ist der Schwarzwald aber auch im wörtlichen Sinn. Da begegnen sich Volksfrömmigkeit und Naturmystik an vielen Ecken. Das Freilichtmuseum ‚Vogtsbauernhof‘ zeigt bis in den Herbst eine kleine aber sehr schöne Ausstellung zu diesem Thema.

Und dieses ’sagenhafte‘ war dieses Jahr mein fotografisches Thema. Denn ohne ein Thema, geht es mir dort schon wie zu Hause: Es fällt mir schwer, in ‚Bildern‘ zu sehen, wenn das ‚Ganze‘ zu vertraut ist.

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Schon als wir noch dort waren, hatte ich ja schon die ersten Bilder vom Triberger Wasserfall gezeigt. Hier folgen nun noch einige Bilder, vorrangig aus dem Oberlauf. Nach der Erkenntnis, dass mit einem ND-Filter der LiveView auch an der DSLR das angenehmste Arbeitsmittel ist, hatte ich mich für das Herumklettern in den oberen Fallstufen gleich ganz für die kleine Samsung NX1000 entschieden. Die macht das gut (nur das letzte ist aus der K-5)!

Neben dem Wuchtigen und Unmittelbaren des fallenden Wassers, waren es als Kontrast vor allem die ganz stillen und ein bisschen dunklen Orte, die ich auf Bildern mit nach Hause bringen wollte. Hier sind einige davon.

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[been to] A Black Forest

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[ND-gefiltert] Der Triberger Wasserfall, endlich weich und fliessend

4 Jahre. Seit vier Jahren bin ich jedes Jahr eine Woche am Triberger Wasserfall im Urlaub. Ein Bauernhof lockt uns in die Stille eines nahe gelegenen Hochtals. Und der Wasserfall lockt mich jedes Mal zum Bildermachen. Nur, dass die Bilder mir leider bisher selten besonders gefallen haben. Denn über Urlaubsbilder hinaus (die bekanntlich einen eigenen Wert haben, der von den Qualitäten des Bildes nicht zwingend abhängt) habe ich es noch nie geschafft, diesem Wasserfall etwas abzutrotzen.

[ND-gefiltert] Triberger Wasserfall-1

Diesmal sollte das anders werden. Diesmal habe ich mich endlich vorbereitet. Und so bin ich gestern also mit Stativ, Kabelauslöser und einem Satz Haida ND-Filtern (8-, 64- und 1000-fach) angetreten. Und mit Wanderstiefeln. Und morgens um viertel nach sechs, wenn noch keine Busladungen voll europäischer und asiatischer Touristen die leicht übererschlossenen Fallstufen belagern. Und was soll ich sagen: Ich finde das Ergebnis für eine Premiere (nach 4 Jahren ;-) ) ganz in Ordnung. Aus der Tourismusmaschine ist wieder ein ruhiger Ort geworden. Ein bisschen geheimnisvoll sogar.

[ND-gefiltert] Triberger Wasserfall-2

[ND-gefiltert] Triberger Wasserfall-3

Benutzt habe ich bei fast allen Bildern den Filter, der zu einer mit 64-fach verlängerten Belichtungszeit führt. Die Zeiten waren dann bei 5 bis 15 Sekunden, die Blende konnte ich beugungsfreundlich auf f 8 bis f 11 einstellen. Empfindlichkeit natürlich ISO 80. Mit dem ND-64-Filter wurde der Live-View (den ich an der K-5 sonst fast nie nutze) mein bester Freund. Im Gegensatz zum optischen Sucher (quasi schwarz) lieferte der nämlich ein wunderbares Sucherbild und ersparte mir neben dem ständigen Auf- und Abschrauben des Filters auch gleich noch die Verwendung der Spiegelvorauslösung, die sonst angeraten gewesen wäre.

Endlich bin ich mit dem Wasserfall versöhnt, der mich immer mit seiner Wucht und Vielgestaltigkeit fasziniert hat und der sich bisher immer dagegen gewehrt hat, das auch in Bildern noch zu zeigen. Und ein bisschen angestachelt bin ich jetzt auch, fotografisch noch mehr aus langen Zeiten zu machen.