[L] Capitol Hill, Stuttgart


Woche 7.

„Die Liebe höret nimmer auf“. Das steht über der Tür der Grabkapelle auf dem Rotenberg in Stuttgart. So ein schöner Satz! Hier liegt König Wilhelm I von Württemberg neben seiner Frau Katharina, für die er das Mausoleum errichtet hat. Der Innenraum der Grabkapelle – obwohl nicht wirklich groß – entfaltet eine wunderbare Wirkung. Obwohl mir als Architekt da zuerst Palladio einfallen müsste, hat mich die Halle heute vor allem an den Innenraum des Kapitols in Washington erinnert.

Bilder der Halle. Alle aufgenommen mit dem DA 4.0/15mm Limited auf der Pentax KP:

(L) Instagram

Woche 5 ‚L‘, das steht für 50. Auf meiner Geburtstagsfeier wurde ich darüber informiert, mit 50 sei ich nun kein gealterter Jugendlicher mehr. Stattdessen sei ich ein jugendlicher Alter. Schönen Dank auch. Aber OK, dann … Weiterlesen →

[L] Zentralperspektive

Woche 3 Wenn man sich also wieder auf seine Umgebung, auf das Spielen und Experimentieren einlässt (Conny), wenn man den Ballast des Wollens und Sollens einfach liegen lässt, dann kann man sich im positivsten Sinne … Weiterlesen →

[Landschaftssehnsucht – Sehnsuchtslandschaft] Der Bootsfresser

Ein Wahrzeichen von Calasetta ist der Mangiabarche, der ‚Bootsfresser‘ vor der Westküste. Ich wollte ihn im Sonnenuntergang fotografieren und war ein gutes Stück vor der Zeit dort. Die Wolken haben mir aber ein anderes Bild beschert, bevor es sich vollends zugezogen hat…

[Landschaftssehnsucht – Sehnsuchtslandschaft] Mond über Sant’Antioco

Ich trau‘ mich kaum zu (be)schreiben, wie das entstanden ist: Nach der Fototour an der Küste spontan ins Inselinnere abgebogen. Erste Motivsuchen wurden durch Schwärme von Stechmücken vereitelt, die mich innnerhalb von Minuten wie einen … Weiterlesen →

[Landschaftssehnsucht-Sehnsuchtslandschaft] Eine Star Trek Kulisse

Nach der Annäherung in Details wird der Blick nun weiter. Landschaft! Das erste Bild heute ist direkt am Hafen, direkt in Calastta entstanden und sieht trotzdem aus, als würden sich jeden Moment James Tiberius Kirk samt seinem Kollegen Spock vor dem Felsen materialisieren, um dann mit Ihren Tricordern die weissliche Masse im Vordergrund zu analysieren.

 
Tatsächlich lässt sich die Größe des Steines auf dem Bild kaum abschätzen, er ist rund 1,5 m hoch. Das Felsmaterial der Küste ist teilweise so weich, dass der Wind uns das Meer sich gemeinsam bildhauerisch betätigen können und wilde, überraschende Formen geschaffen haben, die den Naturschönheiten auf anderen Erdteilen allenfalls in der Größe nachstehen.

 

Das Material im Vordergrund ist kein Stein, noch weniger ist es aber Müll. Das sind tausende gestrandete und gestorbene Segelquallen. Faszinierende Wesen, die genausogut ebenfalls einem Science-Fiction-Film entsprungen sein könnten. Die Tiere sind selbst in besserem Zustand kaum als solche erkennbar. Eher Samen oder Pflanzenteile, bestenfalls vielleicht noch Larven oder Eier kamen mir in den Kopf, bevor ich mich schlau gemacht habe. Unsere Welt ist einfach faszinierend und schön.


PS: Der krasse Schärfesprung zwischen Vordergrund und Hintergrund ist natürlich. Die Schärfungsränder um das Hauptmotiv natürlich nicht. Die stören mich. Und gleichzeitig kann ich nichts dagegen tun, denn sie stammen aus der Kamera. Ich hatte vergessen, auch ein RAW abzuspeichern. Das ist aus der Samsung NX 1000, sonst inzwischen die Kamera meiner Kinder oder meiner Frau.

[last order] Der letzte Rest vom amerikanischen Traum

Mein Amerika 2017 in vierundvierzig letzten, nur chronologisch sortierten und unkommentierten Bildern. Nur das erste ist eigentlich aus Kopenhagen.

[Pentax KP] The raw and the cooked – too close to call

Seit 10 Jahren fotografiere ich regelmäßig im (auch) RAW-Format, seit ich mit der Samsung GX10 (aka Pentax K10D) zum ersten Mal eine Kamera mit einem Sensor im APS-C-Format in den Händen hatte. Wobei es das … Weiterlesen →