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Polaroid. Der Name hat nur wenig an Klang eingebüßt. Polaroid steht für Sofortbilder wie Tempo für Papiertaschentücher. Wie schön war das damals. Bei Parties oder Feiern ging die Kamera von Hand zu Hand oder von … Weiterlesen →

[Pragfriedhof] Ist das Kunst oder kann das weg?

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[iPhone 6] Hydra und Cortex – Wege zum besseren Bild?

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[been to] Seestücke aus dem Wattenmeer

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(Foto (c) Stefan Senf)

Hiroshi Sugimoto ist ein Künstler, über den man nicht viele Worte verlieren muss. Seine ‚Seascapes‘ stehen seit über dreissig Jahren für seinen serienhaften und reduzierten Ansatz. Neben dieser Serie sind es für mich insbesondere seine Architekturaufnahmen, die mich immer wieder faszinieren. Ich verstehe seine Projekte als sehr konzeptionell und trotzdem sprechen Sie mich als Betrachter auch auf einer ganz unmittelbaren ‚Bauchebene‘ an. Ausserdem sind sie so grundsätzlich, dass man sie einfach nicht wieder vergisst, wenn man einmal ‚infiziert‘ wurde.

Er selbst schreibt auf seiner Website zu den ‚Seascapes‘:

Seascapes

Water and air. So very commonplace are these substances, they hardly attract attention―and yet they vouchsafe our very existence. The beginnings of life are shrouded in myth: Let there water and air. Living phenomena spontaneously generated from water and air in the presence of light, though that could just as easily suggest random coincidence as a Deity. Let’s just say that there happened to be a planet with water and air in our solar system, and moreover at precisely the right distance from the sun for the temperatures required to coax forth life. While hardly inconceivable that at least one such planet should exist in the vast reaches of universe, we search in vain for another similar example.

Mystery of mysteries, water and air are right there before us in the sea. Every time I view the sea, I feel a calming sense of security, as if visiting my ancestral home; I embark on a voyage of seeing. – Hiroshi Sugimoto

Ja, und nun waren eben auch wir wieder mal an der See. Was mich angeht, so war ich sogar das erste Mal im/am Wattenmeer. Der erste fotografische Reflex dort (ganz albern und unwillkürlich) war, ein bisschen ‚auf Sugimoto zu machen‘ ;-) . Und weil das ein Gedanke von der Art ’schnell und schlampig‘ war, musste das alte iPhone dafür herhalten. Nach jeder Aufnahme bekam das Bild gleich vor Ort eine Bearbeitung, die mir in diesem Moment passend erschien. Einheitlich sind dabei nur der quadratische Beschnitt und der mittige Horizont.

Parallel habe ich natürlich auch ‚richtig‘ fotografiert aber diese kleine, von einem übergroßen Vorbild inspirierte (und vielleicht gerade deshalb ganz ungezwungen aufgenommene) Serie hat’s mir rückblickend so angetan, dass ich ihr hier erst mal den Vortritt lassen will:

(alle Bilder in diesem Beitrag: iPhone 4 und Google Snapseed, (c) Stefan Senf)

[been to] Torino bianco e nero

Eine Genussreise. Eine Quälerei. 4 Tage schwarz und weiß. Turin und das Piemont. Reiseziele etwas abseits der ausgetretenen Pfade. Ich war eingeladen in eine Stadt voller Arkaden, die hier kaum jemand wirklich kennt. Zu einigem … Weiterlesen →

[Maremma 2012] Apeflare

[Maremma 2012] Lensflare satt und reichlich Farbe

Die Maremma und ich, das war so: Nach einigen Tagen, die ich gebraucht hatte, um wirklich anzukommen und die Müdigkeit los zu werden habe ich plötzlich damit angefangen, morgens um fünf aufzustehen, die Kamera zu … Weiterlesen →

[vergittert und vernetzt] Die Stadt und der Bücherknast

[Lichtpfützen und Schattenseen] Eine verwandte Serie von Martin Gommel

Heute bei Kwerfeldein: Auch Martin Gommel experimentiert mit einer ähnlichen Technik, wie der, die ich für meine ‚Lichtpfützen und Schattenseen‘ verwende. Martin schreibt, seine Bilder ‚ähneln in gewisser Weise der Erinnerung an Vergangenes. Das ist … Weiterlesen →

[Lichtpfützen und Schattenseen] In Konsumtempeln und anderen dunklen Ecken