[Alleingang I] East River, Brooklyn, Kent Street

Treiben lassen. Einen Tag lang war ich alleine in New York unterwegs. Ziele im Kopf. Orte und Bilder. Mikroserien. Eine davon (natürlich!) waren diejenigen Bilder, die hierzulande immer schwieriger werden: New York gilt ja nicht umsonst als eine Heimat der Straßenfotografie. Als ich unterwegs war merkte ich aber, dass ich zwar ins Ausland fahren kann, dass mein Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht des Abgebildeten aber nicht an der Grenze zurückbleibt. Ich habe fotografiert, wie ich es auch in Deutschland täte.

In Brooklyn habe ich ganz zufällig den winzigen WNYC Transmitter Park entdeckt. Ein toller Ort. Vielleicht ist das noch ein Geheimtipp für New-York-Reisende, offenbar ist er erst seit und 5 Jahren eröffnet. Über ein winkliges Pier kann man dort auf den East River hinauslaufen. Ein ruhiger Ort mit einem überwältigenden Blick.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Selbiges Problem mit der Straßenfotografie wie du in New York hatte ich gerade in Rumänien – die dortigen Menschen geben natürlich ein wunderbares Motiv. Aber auch ich habe Hemmungen hier einfach ein Bild „zu stehlen“.

  2. Als der Angler ein riesen Stück Fisch an einen monströsen Haken gesteckt hat, musste ich ihn fragen, auf was für gewaltige Fische er wartet. Daraus würde ein nettes Gespräch. Warum das auf englisch fast einfacher ist als auf deutsch, gehört zu den spannenden Fragen, die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe. Natürlich liegt es eher nicht an der Sprache…

    Ach ja: Fischkotlett und Riesenhaken war für Krebse. Die Krebse waren dann für den Abend. Aber nicht zu essen. Sondern wieder als Köder. Für wirklich große Fische, sagte er.

  3. So ging es mir auch, wenn ich im Ausland war. Der Respekt vor den Menschen ist größer, als das vermeintlich coole Bild. Und das ist gut so.

    LG, Conny

  4. Pingback: Eine kurze Reise durch Rumänien – shashin-do

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