[kambodschanisch] Kampot-Pfefferdip mit Limettensaft

Da gab es dieses namenlose Grillrestaurant in Siem Reap. Rind oder Prawns, gegrillt, mit eiskaltem Salat. Und ein Dip. Sechs Jahre ist das her und den Dip haben wir trotzdem nicht vergessen. Frisch war der. Und scharf. Aromatisch und direkt. Und er hat einfach super gepasst. Endlich haben wir ein Rezept dazu!

[kulinarisch] verreist-1

Das wichtigste ist der Pfeffer. Schwarzer Pfeffer aus Kampot an der kambodschanischen Küste. Inzwischen bekommt man den auch hier. Der Pfeffer bringt das Aroma in die Sauce. Billiger Pfeffer schmeckt – Überraschung – billig. Kampot Pfeffer ist allerdings wirklich teuer. Wir haben uns zum Testen erst mal für Biopfeffer aus fairem Handel entschieden. Da isst das gute Gefühl gleich mit. 2 Esslöffel Pfeffer braucht man. Die kommen in einen Mörser und werden grob zerstoßen.

Die Frische kommt aus dem Limettensaft. Zwei kleine Limetten auspressen, Kerne raus und Saft rein in den Mörser zum Pfeffer.

Als Würze verwendet man Fischsauce. Vegetarisch ist das nun nicht mehr aber einen funktionierenden Ersatz für Fischsauce gibt es nicht. Ist hier auch egal, schließlich isst man die Sauce zu Gegrilltem. Auch zwei Esslöffel. Und schließlich ein Esslöffel Zucker. Ganz perfekt wäre Palmzucker, zur Not tut’s auch normaler.

Das war’s schon. Alles verrühren und gut. Klingt witzlos, ist es aber ganz und gar nicht!

2 Essloffel Kampot-Pfeffer, grob zerstoßen
2 Esslöffel Fischsauce
1 Esslöffel (Palm-) Zucker
2 Limetten, ausgepresst

Zu gegrilltem (Rind-) Fleisch, gerillten Prawns oder auch zu Fisch. Dazu frischen Salat. Und dann Augen zu machen und sich nach Angkor träumen.

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