[Lichtpfützen und Schattenseen] Eine verwandte Serie von Martin Gommel

Heute bei Kwerfeldein: Auch Martin Gommel experimentiert mit einer ähnlichen Technik, wie der, die ich für meine ‚Lichtpfützen und Schattenseen‘ verwende. Martin schreibt, seine Bilder ‚ähneln in gewisser Weise der Erinnerung an Vergangenes. Das ist oft eine Mischung aus Emotionen und Eindrücken, die gemeinsam zusammengestückelt niemals im vollen Umfang und allen Details das wiedergeben, was gesehen wurde.‘

Das kommt mir auch bekannt vor. An anderer Stelle habe ich mal versucht, meine Intentionen bei diesen Aufnahmen in Worte zu fassen: ‚Es geht tatsächlich mehr um den Moment. Darum in ein Bild zu packen wie man (ich) seine Umfeld wahrnimmt, wenn man nicht aufmerksam ist, wenn man schlendert oder in Gedanken ist. Natürlich ist das ein scheinbarer Widerspruch: Im Augenblick der Aufnahme bin ich logischerweise bei der Sache. Aber es ist der Versuch, das umzusetzen. Es geht also um das flüchtige Licht zwischen den flächigen Schatten, um Passanten, die schemenhaft bleiben, um konkrete (Licht-)stimmungen und diffuse Orte. Der Himmel ist nur ein kleines Fenster oder ein schmaler Streifen, die Schatten sind schwarze Seen, durch die man watet oder in die man hineintauchen will aber das Licht leuchtet und lässt nur wenige Momente wirklich düster sein. So etwa…‘

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  1. Interessante Sichtweise, mit der Du die angewandte Vorgehensweise beschreibst. Auch schön, dass Du das Ganze in Farbe umsetzt und somit einen ganz anderen Weg gehst. Bin gespannt, wie es weitergeht.

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