[Coverfoto] Und immer wieder der Schwarzwald

Im Frühjahr durfte ich mich freuen, weil Mike Maas mich kontaktiert hatte, um ein Bild aus meiner „mystischen“ Schwarzwald-Serie von 2014 für eines seiner Hörbücher zu verwenden. Es ist nicht bei diesem einen Bild geblieben. … Weiterlesen →

[Ach noch was] f5punkt6 ist wieder da!

Jippiiie!

Und das Schönste: Christoph schenkt uns eine echte 2.0-Version: Ab sofort kann man sich selbst registrieren und den eigenen Blog eintragen. So wird f5punkt6 zu einem sich selbst aktualisierenden ‚Host‘ für deutschsprachige Fotoblogs. Kann zwar sicher auch ziemlich voll werden aber dafür wird es bestimmt auch frisch und bunt!

Die Registrierung ist momentan noch ziemlich BETA aber das wird schon noch 😉

1. Januar 2016 und gleich mal eine Statusmeldung der bedauerlichen Art: Christoph Boecken gibt sein Projekt „f5punkt6“ auf.  Er zieht die Konsequenz daraus, dass die Seite wiederholt das Opfer von Angriffen war. Außerdem – ich hoffe, ich tue Dir damit nicht unrecht, Christoph – hatte er schon in der Vergangenheit mehrfach geäußert, dass sein Interesse an „f5punkt6“ etwas erlahmt sei. Schade. Sehr schade. Nach Zoomyboys Liste ist das die zweite gewichtige deutschsprachige Fotoblogsammlung, die verschwindet. Fakt ist: „f5punkt6“ war auch 2015 meine Top-Referenzseite im Netz. Von nirgendwo sonst erhielt mein Blog mehr Besucher. Nun wird er also ins kalte Wasser geworfen und muss (wieder) alleine schwimmen. Ich hoffe, Ihr begleitet mich auch weiterhin!

Trotzdem und gerade deswegen: Ich danke Dir auf diesem Wege noch mal ausdrücklich, Christoph! Es war mir immer eine Ehre, bei Dir ‚dabei‘ gewesen zu sein! Alles Gute bei dem, was Du selbst in diesem Jahr vor hast! 😉

[Below the waste] Was sich zu lesen lohnt

Ja, es gibt mich noch und ja, ich beschäftige mich täglich mit Fotografie. Dass ich seit einiger Zeit nur sporadisch poste, hat eine Vielzahl von Gründen. Manche lachen mich schon beim Frühstück an, manche sind … Weiterlesen →

[Foren sind voll 90er] Neu eingeparkt

Internetforen sind ein Relikt der späten 90er Jahre. Seit vielen Jahren schwindet Ihre Bedeutung. Sie werden in die Zange genommen von den großen sozialen Netzwerken, von kommerziellen Seiten und den ‚Kundenrezensionen‘ dort. Und von der … Weiterlesen →

[§ 201a (2) und (4) StGB] Grauzone in schwarzweiss

„Ebenso (nämlich mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe) wird bestraft, wer unbefugt von einer anderen Person eine Bildaufnahme, die geeignet ist, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, einer dritten Person … Weiterlesen →

[Das Buch, das es nicht gibt] Sammlerstück

Vor rund drei Jahren hab‘ ich in einem Museumsshop ein Buch ergattert, das schon damals im Netz nur noch zu spekulativen Preisen angeboten wurde (und daran hat sich seither wenig geändert). Ich wollte es und … Weiterlesen →

[Der Senf der Anderen] Fotoblogs und -magazine

[Der Senf der Anderen] Lesestoff-1

Lesestoff. Blogs und Magazine sind dynamisch, Linklisten sind es nicht. Deswegen hatte ich hier bisher keine. Nun habe ich nach einiger Suche einen Dienst gefunden, mit dem sich das ändert. ‚Netvibes‘ ist sozusagen ein öffentlicher Feedreader. Dort sammle ich alles, was ich zum Thema ‚Fotografie‘ zur Zeit regelmäßig lese. Und dort kann jetzt auch jeder mitlesen! Die neuesten Artikel lassen sich jeweils ‚inline‘ direkt aufrufen (Wahlweise in einer ‚Reader-Ansicht‘ oder einer ‚Webseiten-Ansicht‘), der Klick auf einen Blogtitel öffnet dagegen ein neues Fenster, um tiefer in einen verlinkten Blog einzusteigen.

‚Der Senf der Anderen‘ ist also (m)eine ganz persönliche Sammlung von Foto-Feeds. Etwas anderes kann und soll es nicht sein. Keine ‚Bestenliste‘, kein umfassendes Verzeichnis, einfach Lesestoff. Wer in dieser öffentlichen Liste nicht vertreten sein will, der möge es mir bitte sagen. Kein Problem. Und wer sich dort (umgekehrt) nicht findet, aber gerne dabei wäre, darf mir auch einfach schreiben: Die Seite wird sich laufend ein wenig verändern, so wie sich eben auch meine Interessen verändern oder z.B. die Aktivität eines gelisteten Feeds. Der ‚Absprung‘ findet sich ab sofort oben in der Hauptnavi. Er heisst ganz einfach ‚Links‘.

Der guten Ordnung halber weise ich noch auf mein Impressum mit den Nutzungsbedingungen und insbesondere auf den Punkt ‚Haftung für Links‘ hin. Muss halt sein. Egal. Viel Spaß!

[4 X 13 IST ZWEITAUSEND 14] Für die guten Vorsätze

Das hier ist nur eine kleine Erinnerung für alle, die noch Lust haben, 2014 vier Anläufe darauf zu nehmen,  fotografisch etwas zu versuchen. Vier kleine Serien in einer kleinen Gruppe. Die flickr-Gruppe ist gegründet. 2014 beginnt am Mittwoch! 😉

[Pflichtprogramm] Phnom Penh in Stuttgart

[Kambodscha] Ausstellung ifa-1

Hier habe ich schon einige Fakten über die Situation im Kambodscha unserer Tage zusammengetragen. Das Land hat mich (uns) seit unserer Reise nie mehr ganz losgelassen. Schon deswegen war die Ausstellung in der ifa-Galerie in Stuttgart, ‚Pflichtprogramm‘. Aber keine lästige Pflicht. Aus den Exponaten hervorheben möchte ich die Objekte von Sopheap Pich und die Fotografien von Khvay Samnang.

Sopheap Pich baut großartige Skulpturen, häufig aus Rattan / Bambus. In Stuttgart zu sehen war als Großskulptur seine Arbeit ‚Floß‘ (zu sehen im Foto oben), die direkten Bezug auf die Zerstörung seines Ateliers am Ufer des Boeung-Kak-Sees nimmt.

Der Fotograf Khvay Samnang war mit seiner Serie ‚Human Nature‚ vertreten. Die großformatigen Bilder führen einen gleichzeitig in den intimen Wohnbereich der Bewohner des ‚Weissen Hauses‘ in Phnom Penh (soweit ich verstanden habe, ist das das ehemalige olympische Dorf des wichtigsten kambodschanischen Architekten der Moderne, Vann Molyvann) und setzten doch auf verwirrende Weise eine Grenze, indem alle Portraitierten Masken tragen. Das Plakat der Ausstellung nutzt dagegen ein Motiv aus seiner Serie über die Zerstörung des Boeung-Kak-Sees.

[Kambodscha] Ausstellung ifa-2

Mich hat die Unmittelbarkeit in den ausgestellten Arbeiten beeindruckt. Obwohl ich nur kurz Gast in Kambodscha war und als Tourist vieles nur von der Oberfläche her sehen konnte, habe ich dort dennoch eine verblüffende Offenheit der Leute vor dem Hintergrund der teilweise bedrückenden Geschichte wahrgenommen. Auch die im ifa ausgestellten Künstler vermitteln eine Offenheit und Zugänglichkeit in Ihren Arbeiten, die geradezu entwaffnend wirkt. Und das ist in aller Doppeldeutigkeit eine gute Sache.