[Ach noch was] f5punkt6 ist wieder da!

Jippiiie!

Und das Schönste: Christoph schenkt uns eine echte 2.0-Version: Ab sofort kann man sich selbst registrieren und den eigenen Blog eintragen. So wird f5punkt6 zu einem sich selbst aktualisierenden ‚Host‘ für deutschsprachige Fotoblogs. Kann zwar sicher auch ziemlich voll werden aber dafür wird es bestimmt auch frisch und bunt!

Die Registrierung ist momentan noch ziemlich BETA aber das wird schon noch 😉

[Spiel’s noch einmal, Sam!] Wahrzeichen zum Zweiten

Nach dem ersten, ziemlich vernebelten Anlauf, endlich wieder ‚das‘ Stuttgarter Wahrzeichen, den Fernsehturm zu erstürmen, habe ich gestern gleich noch mal nachgelegt. Wieder spontan, wieder ohne feste (fotografische) Vorsätze und diesmal mit meinem lieben ‚Blogger-Kollegen‘ Oliver aus München.

[been to] Wahrzeichen reloaded-3

Eigentlich standen wir – wenn man ehrlich ist – einfach beide auf dem Turm, haben die Aussicht genossen, geredet und ab und zu mal den Auslöser gedrückt. Oliver hat gerade als Gast in einem Podcast von Thomas Leuthard über ’sein‘ Thema gesprochen. Über das ‚Vier-Augen-Modell‘ von Wolfgang Zurmühle, über das wir uns auch schon mal intensiv unterhalten hatten. Das war ein Thema. Und wir haben über unsere Kameras getratscht (Oliver ist gerade vom Nikon KB-Format auf mFT umgestiegen, ich spiele immer noch sehr gern mit meiner unverschämt billigen Neuerwerbung Galaxy NX rum und lache gern und herzlich über ihre Macken und Verrücktheiten).

Ein paar Bilder sind auch dabei herausgekommen. Ich zeige die vor allem, um Lust auf einen Ausflug auf den Turm zu machen. Die Renovierung hat ihm nicht geschadet. Alles was liebenswert und altmodisch war, hat man erfreulicherweise nicht angetastet. Und das wichtigste – den Blick ins Land – hat gestern kein Nebel getrübt. Da hätte ein Teleobjektiv nicht geschadet. Aber das hatte keiner von uns dabei 😀 …

(Galaxy NX mit NX 20-50 und Nikon 1.8/50)

Ich mag es nicht verheimlichen: Eigentlich ist das ein Artikel, den ich nur schreibe, weil es einfach schön war, Oliver wieder zu treffen, weil es einfach schön ist, Euch Blogger, Leser und Kommentierer über das Schreiben kennenzulernen. Ihr seid toll! Und ich schreibe ihn, damit Ihr alle Olivers Gastspiel bei Thomas Leuthard anhört! 🙂

[Coverfoto] Mordschwarzwald

Es ist schon einfach toll, wenn das Telefon klingelt und sich jemand vorstellt, weil er ein Bild für ein Hörbuch verwenden will. So ging es mir letzten Herbst und der ‚jemand‘ war Mike Maas, der … Weiterlesen →

[Update] Jetzt auch per Facebook

Ich mach’s kurz: Nach langem Zögern habe ich mich heute spontan entschieden, meinem Blog ein ‚Spiegelbild‘ auf Facebook zu verpassen (den Begriff ‚Fanpage‘ finde ich doch ein wenig anmaßend).

Was ich nicht tun werde, ist es, Facebook auch noch Geld für meine eigenen Inhalte in den Rachen zu werfen. Das bedeutet, dass man auch nach einem ‚gefällt mir‘ nicht sicher sein kann, wirklich über neue Blogbeiträge informiert zu werden. Aber das ist eben so.

Immerhin ist das ganze vielleicht interessant für den einen oder anderen, besonders wenn man lieber bei Facebook liest, als einen Feedreader oder -aggregator (feedly oder so) zu verwenden.

Hier geht’s lang (komm’se rein, komm’se näher!)

[Galaxy NX] Zurück in die Zukunft 

Da gab es mal ein Stück Kamerazukunft, das hatte keiner so recht verstanden. Das hinterließ die Testredaktionen ratlos und lag offenbar in den Regalen wie Blei. Es war radikal und irritierend und weit davon, perfekt … Weiterlesen →

[Samsung NX] Ein Abgesang

Nach allem was man in der Presse findet, hat Samsung sein NX Bajonett für spiegellose Kameras aufgegeben. Offiziell hat man sich zwar nur aus einigen (wichtigen) Märkten damit zurückgezogen, so richtig glauben will das aber … Weiterlesen →

[Und was machst Du so für Fotos?] Schublade mit Aussicht

Wie oft passiert mir das. Irgendwie kommt das Gespräch auf mein Hobby, dann ist die nächste Frage immer: ‚und was machst Du so für Fotos?‘. Was antwortet man da? Ich hab keine Schublade parat. Mache … Weiterlesen →

1. Januar 2016 und gleich mal eine Statusmeldung der bedauerlichen Art: Christoph Boecken gibt sein Projekt „f5punkt6“ auf.  Er zieht die Konsequenz daraus, dass die Seite wiederholt das Opfer von Angriffen war. Außerdem – ich hoffe, ich tue Dir damit nicht unrecht, Christoph – hatte er schon in der Vergangenheit mehrfach geäußert, dass sein Interesse an „f5punkt6“ etwas erlahmt sei. Schade. Sehr schade. Nach Zoomyboys Liste ist das die zweite gewichtige deutschsprachige Fotoblogsammlung, die verschwindet. Fakt ist: „f5punkt6“ war auch 2015 meine Top-Referenzseite im Netz. Von nirgendwo sonst erhielt mein Blog mehr Besucher. Nun wird er also ins kalte Wasser geworfen und muss (wieder) alleine schwimmen. Ich hoffe, Ihr begleitet mich auch weiterhin!

Trotzdem und gerade deswegen: Ich danke Dir auf diesem Wege noch mal ausdrücklich, Christoph! Es war mir immer eine Ehre, bei Dir ‚dabei‘ gewesen zu sein! Alles Gute bei dem, was Du selbst in diesem Jahr vor hast! 😉

[bloggen] Rückblick, Ausblick, das Übliche zum Jahreswechsel

‚Bloggen‘. So langsam klingt das Wort nicht mehr wirklich aktuell. Noch weniger aktuell klingt allerdings das Wort ‚Forum‘. Facebook hat bis zu einem gewissen Grad beides aufgefressen. Und Facebook ist selbst schon ein alte-Menschen-Medium. Flickr ist nicht besser, Instagram vielleicht, Snapchat, Whatsapp, Twitter meinetwegen. Trotzdem poste ich noch in Foren. Und vor allem: Trotzdem blogge ich! Ein Blog ist im Gegensatz zu all diesen Medien etwas, das man im Ganzen selbst bestimmen kann. Inhalte, Präsentation, Dynamik. Ein Blog erreicht weniger Menschen als ein Forum oder Facebook, als Flickr oder Twitter. Das ist nicht schlimm. Ich bin kein Unternehmen. Ein Blog bietet statt dessen einen Blick im Zusammenhang an, der in den sozialen Medien gerne im stetigen Fluss von Happen und Häppchen untergeht.

http://stefansenf.de/?p=3730

http://stefansenf.de/?p=3730

Hier ist alles von mir. Mein Leben spiegelt sich in allem hier. In den Bildern, den Themen, selbst der Häufigkeit in der ich hier schreibe (und in Phasen der Funkstille). Mal ist dieses Spiegelbild klar und scharf, mal wird es matt und undeutlich. Auf längere Sicht wird es aber (denke ich) immer plastischer und lebendiger. Dafür liebe ich die Blogs, denen ich selbst folge: Sie erlauben es mir, mir ein Bild zu machen, das über einen Schnappschuss hinaus geht. Sie gestatten dem Leser eine persönliche Nähe, obwohl sie eigentlich nur von einem gemeinsamen Interesse, von einem Hobby handeln. Und dafür blogge ich selbst. Als Einladung.

Mit den Bildern ist das genauso. Die Bilder, die man macht und auch jene, die man nicht macht, bilden im Zusammenhang ab, was man ist. Das gilt letztlich bis in den journalistischen Bereich, es gilt für Portraits, Makros, Landschaften, Straßenbilder, Kunst, Kitsch, Familienfotos, alles. Das ist mein Selbstverständnis. Meine Bilder verstehe ich so. Auch die, die ich nicht mache.

2013 hatte ich noch konsequent Woche für Woche eine Bilderserie entwickelt: ‚Heimatfilm‘. Immer noch ein Stichwort für mich, das nicht an Bedeutung verliert. Diese Serie hatte mich ein gutes Stück voran gebracht. In Sachen Konzept, Serie und Ausdauer zum Beispiel. Als ich mir im letzten Jahr gleich vier wöchentliche Serien vorgenommen hatte, musste ich nach einiger Zeit akzeptieren, dass das nicht ging. Ich blieb auf halbem Wege stecken. Dafür gab es gute Gründe.

Das ‚Scheitern‘ an den selbst gesteckten Zielen hat etwas abgeschlossen. Aber das hat mehr Zeit gebraucht, als ich erwartet hatte: Auch dieses Jahr blieb eher still. Ich habe viel gelesen und wenig geschrieben, viel fotografiert und wenig gezeigt. Vorrang hat nun das, was mir wichtig ist, was mir gut tut und was Spaß macht. Mich den Mechanismen der Selbstvermarktung im Netz zu unterwerfen, gehört nicht dazu. Darin war ich sowieso nie gut. Ein gewisses Maß an Auffindbarkeit muss reichen. So ist auch dieser Artikel hier gedacht.

Bilder und Beiträge zu verfassen, nur um den Blog zu füllen, das hinterlässt kein gutes Gefühl bei mir. Mittlerweile schreibe ich seltener und fühle mich gut damit. Das mit ‚Heimatfilm‘ begonnene, will ich dennoch weiter wieder pflegen und nach einem fotografisch sehr ruhigen Jahr ist das mein Vorsatz für 2016, mein ‚Projekt‘. Konzepte, Serien, Ausdauer. Bilder auf Papier. Bilder in Büchern. Für die, die sich darauf einlassen wollen und für mich. Ähnliches hatte ich schon für dieses Jahr auf dem Schirm, ohne es umzusetzten. Dinge brauchen offenbar Ihre Zeit.

Michael Omori Kirchner sammelt wie jedes Jahr Blogs in seiner ‚Fotografie-Blog-Bühne‚. Dass ich mich zum ersten Mal dafür entschieden habe, dort mitzumachen, ja, vielleicht ist das etwas inkonsequent. Vielleicht setzt es mich wieder unter Druck, nun auch zu ‚liefern‘. Aber deine Sammlung von Foto-Blogs, Michael, verstehe ich als Adressbuch, als Einladung an die Gemeinschaft der Blog-Leser und Blogger, im kommenden Jahr ein Stück Weg zusammen zu gehen. Diese Einladung möchte ich teilen.

[Heimatfilm unltd.] Take a walk on the wald side

Meinen Weg zur Arbeit kann ich mit dem Auto fahren. Allerdings könnte ich das Auto seit dem ersten Oktober eigentlich nicht mehr parken. Stuttgart hat sich eine umfassende Parkraumbewirtschaftung verpasst. Ich kann ihn auch mit … Weiterlesen →