Ich war nie ein besonders ausgefuchster Schachspieler. Mehr als 2-3 Züge versuche ich selten im Voraus zu planen und meine Strategie besteht am ehesten darin, meinem Bauchgefühl zu folgen. So ein Glück! Mein Sohn hat noch nicht mehr als eine Hand voll Schachspielen absolviert (aber immerhin ein Buch mehr als ich darüber gelesen) trotzdem muss ich mich nicht verstellen, nicht künstlich schwach spielen. Ich helfe ihm ab und zu, wenn er sich einen Bauern holen will und mit einem Springer oder Läufer dafür büßen müsste aber das reicht schon, um die Spiele lange offen zu halten.

Little Planet Projektion mit um 180° gedrehter Blickrichtung, Theta V, Theta+, Lightroom, wie immer

(Buchstäblich) ganz nach innen gekehrt ist dieses Bild vom Schachspiel mit meinem Sohn. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht einfach ein witziger Effekt zu sein scheint: Diese Konzentriertheit erzählt ja auch vom Spielen. Der Kreis der Wahrnehmung engt sich ein, man taucht in das Spiel ein, eine Außenwelt gibt es nicht mehr. Die Möglichkeiten der Vollsphärenfotografie sind überraschend. So wie ein Schachspiel, wenn man kein besonderer Schachspieler ist.

[Heimatplanet] Luftschiff

Ein Lieblingsbild meiner ersten drei Wochen mit der Theta V. Der Asemwald als schwebende Kugel an deren Reling ich stehe, eine Seifenblase aus Beton, ein Luftschiff, ein UFO. Ein Ort ohne Schwere. Was könnte man schöneres über sein Zuhause sagen? So fühlt es sich für mich an, hier zu wohnen.

Theta V, 2/3 Unterbelichtung, ISO 80, Projektion mit ‚Theta+‘, Nachbearbeitung mit Lightroom.

Das Foto entwickelt in meinen Augen – wie schon das Bild vom Fernsehturm Stuttgart gestern – den Eindruck, es sei mit Hilfe einer Drohne entstanden. Dieser distanzierte Blick ist etwas, das mit der Theta leichter fällt als mit konventionellen Kameras. Jeder Asemwälder würde in dieser Aufnahme sein Haus erkennen und gleichzeitig ’stimmt etwas nicht‘. Eigentlich stimmt gar nichts, außer dem Gefühl. Der Betrachter wird verwirrt. Ehrlich gesagt bin ich selbst auch immer noch verwirrt. Und das ist ja nicht so schlecht. Das mag ich an der Theta.

[Heimatplanet] Ein skeptischer Blick

Wenn Stuttgart nur ein Wahrzeichen hätte, dann wäre es der Fernsehturm. Ich liebe diese schlanke Nadel und freue mich jedes Mal, wenn ich Gelegenheit finde, dort hinauf zu fahren. Der Fernsehturm dekoriert unsere Aussicht und man entrinnt mit jedem Meter, den einen der Aufzug in die Höhe schießt, ein kleines Stück dem Alltag und der Erdschwere. Weite macht leicht.

Die Theta macht es einem auch leicht. Sie macht es leicht, zu Perspektiven zu finden, die mit traditioneller Technik fast unmöglich scheinen. Selbst wenn man die Kugelpanoramen – wie in diesem Fall – eher konservativ projiziert. Dass man selbst andauernd mit im Bild ist, ok, daran muss ich mich noch gewöhnen. Und das sieht man am Gesichtsausdruck 😛 . Und zu meiner Entschuldigung bringe ich vor, dass das einer der ersten Tage mit der neuen Kamera war. Außerdem – das sieht man nicht – hat es da oben ziemlich geblasen. Ein bisschen mulmig war es mir da schon, eine 400-Euro-Kamera an einem 5-Euro-Selfistick durchs Gitter zu schieben…

[Heimatplanet] Heimweg

Vom Radfahren habe ich schon geschrieben? Statt zu gehen (wie in den 1 1/2 Jahren davor) fahre ich seit Juni mit dem E-Bike zur Arbeit. Zwei mal täglich eine gute halbe Stunde Bewegung durch meine Wälder. Ohne sich auszupowern. Ohne Stau, ohne Bus, ohne U-Bahn, ohne Parkplatzsuche. Es ist genial. Und es bleibt auch jetzt noch genial, wenn ich über den Schnee rolle, der alles ganz leise macht. Und sogar der kalt spritzende Matsch bei Tauwetter macht mir nichts mehr aus. Auf das richtig kalte Wetter warte ich aber lieber noch, bevor ich hier Sprüche klopfe 😉 .

360° Kugelpanorama aufgenommen mit der Ricoh Theta V, Projektion gerechnet mit ‚Theta+‘, nachbearbeitet mit Lightroom

Meine alte Reihe ‚Heimatfilm‘, die ja mal als Jahresprojekt begonnen hatte, lässt mich bis heute nicht ganz los. Mit der Ricoh Theta V entstehen nun sozusagen Bilder meines ‚Heimatplaneten‘. Auch diese Aufnahme habe ich zwar (wie das Bild von gestern) als ‚Little Planet‘ ausgearbeitet, sie wirkt (auf mich) aber geradezu normal und fügt sich recht ‚lautlos‘ an meine seit Jahren laufende Serie an: Ein Abend im Wald. Das Licht des Rades ist blendend hell, außerhalb des Lichtkegels fällt die Dunkelheit über den Wald. Im Hintergrund bilden die vertrauten Hochhausscheiben die Kulisse. Sie geben dem Bild Ort und Richtung. Heimat. Mein Heimatplanet.

Sieht so aus, als dürfte ich in den nächsten Wochen die Theta V von Ricoh testen. Und das hier zu Hause, ganz ohne Urlaub und in der dunklen Jahreszeit. Und trotzdem (oder gerade deswegen) freue ich mich wie Bolle und bin total gespannt auf das kleine Ding.

Neben meiner Hängematte liegt zur Zeit das wunderbare neue Buch von David DuChemin.  Er schreibt in „Die Seele der Kamera„, man solle sich selbst mehr Beschränkungen auferlegen. Und an anderer Stelle rät er zur Neugier, man solle viele Fragen stellen. Meine Rahmenbedingungen für den Test könnten in diesem Sinne also kaum besser sein. 😀

Bevor ich also in den nächsten Wochen mehr zu Kugelpanoramen lernen und schreiben werde, möchte ich zumindest noch auf die Schnelle diesen ‚halben‘ Buchtipp abgeben. ‚Halb‘, weil ich das Buch noch nicht mal zu Ende gelesen habe. Trotzdem weiß ich jetzt schon, dass ich am Ende einfach wieder von vorne anfangen kann. Bisher läutet jedes Kapitel in mir eine Glocke. Manche Gedanken (zum Beispiel die beiden oben genannten) hatte ich auch schon selbst zu formulieren versucht. DuChemin bringt sie locker und flockig und gut lesbar zu Papier. Gleichzeitig ertappe ich mich aber ständig dabei, Absätze mehrfach zu lesen und das Buch dann schnell sinken zu lassen: Schon wenige Seiten versorgen mich mit genug Stoff, um erst mal einen Tag darüber nachzudenken. Für mich muss es wohl ein ein gutes Buch sein, wenn es so was schafft, ohne deswegen schwer lesbar zu werden!

Tja, und jetzt kann ich parallel darüber nachdenken, was es für meine Fotografie bedeutet, wenn ein Bild nun nicht mehr in erster Linie einen Blick und Ausschnitt formuliert sondern wenn es plötzlich den Janusblick eröffnet. Ich freue mich auf den Test der Theta V.

[Taschenspieler] Kein Kummer, ausser mit Hummer

Ein Reisebericht, ein Taschentest, eine Lebensmittelallergie.

Wir waren also in den USA. Und wie immer, stand am Anfang die Frage, welche Kameras, welche Objektive und welches Zubehör mit auf diese Reise dürfen. Ich hatte allerlei halbgare Ideen im Kopf, was ich dort wohl fotografisch alles machen wollte (am Ende – das hab ich schon angedeutet – ist das Gefühl geblieben, vieles nicht gemacht zu haben und gleichzeitig habe ich 3000 Fotos auf den Karten). Mit im Gepäck hatte ich eine Camslinger ‚Streetomatic +‘ von Cosyspeed. Und natürlich gibt es einen Grund dafür, dass ich schon wieder über eine Tasche von Thomas berichten kann:

Seit Juni gehe ich nicht mehr zu Fuß zur Arbeit, jetzt fahre ich. Mit dem E-Bike. Sehr schnell bin ich auf die Idee gekommen, für den täglichen Kleinkram einfach meine alte Camslinger 160 zu verwenden. Schlüssel, Geldbeutel, Brille, Smartphone und das Bedienteil vom Bike, passt locker alles rein und belastet beim Fahren null. Nichts rutscht auf dem Rücken hoch, nichts schlenkert oder zerrt an der Schulter. Die einzige Merkwürdigkeit besteht darin, dass man Räder und Pferde schon immer von links besteigt. Deswegen muss auch die Tasche nach links, sonst stört sie. Damit ist die Gürtelschnalle dann hinten. Damit kann ich leben, man spürt es kaum. Als ich Thomas Ludwig davon erzählt habe, hat er mir direkt die ‚Streetomatic +‘ zum Test angeboten*. Long Story short: Statt über das Pendeln mit dem Rad wurde das hier nun ein Test als Tasche für die Reisefotografie, für die Stadt, für die Wanderung, für den Strand!

Also zurück zur Amerikareise.  Mein Bordgepäck im Flieger war mein alter Kamerarucksack mit der Pentax DSLR, drei Objektiven, der Samsung DSLM und Akkus, Ladegeräten, Kabeln, Karten, einem Tablet, dem Skizzenbuch und natürlich dem notwendigen Dokumentenkrempel für die ganze Familie. Ich hab mich also echt auf das Nötigste beschränkt. So etwa. Na ja. 🙂 Den Rucksack habe ich auch unterwegs verwendet. Immer wenn ich mich nicht entscheiden konnte, welche Kamera heute richtig wäre. In diesem Satz versteckt sich auch die Crux mit Rucksäcken und Messengerbags: Man drückt sich um Entscheidungen herum. Entschieden relaxter war ich also mit der ‚Streetomatic +‘ auf der Hüfte. Sie macht mich in jeder Hinsicht leicht.

Cape May ist nicht unbedingt eines der Ziele, die Amerikareisende automatisch auf dem Zettel haben. Unser ganzer Aufenthalt in den USA war aber darauf gemünzt, das etwas alltäglichere Amerika zu erleben. Amerikanische Ziele, sozusagen. Das viktorianisch anmutende Städtchen markiert den südlichsten Zipfel von New Jersey. Es war von Anfang an vor allem ein Urlaubsort für wohlhabende Bürger aus New York und Philadelphia und auch heute lebt die 4000-Seelen-Gemeinde vorrangig vom Tourismus. Der dünengesäumte und mit Weltkriegsbunkern gespickte Strand erinnerte mich sehr an Sylt, das Niveau der vor den Häusern geparkten Autos auch. Nur heißer ist es in Cape May und die Architektur strahlt Leichtigkeit und Lässigkeit aus, wo Sylt eher trutzig und gesetzt daher kommt. Trotzdem: Gerade die kleine Fußgängerzone (Washington Street) könnte man mitsamt den klassischen Zuckersachenläden auch mit einem friesischen Städtchen verwechseln. Es ist schön dort. Sehr sogar. Und es gibt leckere Hummersandwiches, speziell bei „Quincy’s Original Lobster Rolls“ . Dass Hummer irgendwie mit Hausstaubmilben verwand sind, hab ich erst später gelesen. Kreuzallergie. Immerhin hat mir diese Erkenntnis auch einen Einblick in das amerikanische Gesundheitswesen verschafft. Ich weiss jetzt, wie eine „Urgent Care“ von innen aussieht (wie im Film) und funktioniert (auch wie im Film). Und am Ende des Tages hatte Dr. Cramer meinen Kreislauf auch wieder im Griff, es hörte auf am ganzen Körper zu jucken und die Blasen und Flecken auf der Haut gingen auch wieder weg. 😀











Cape May, New Jersey. Der älteste Badeort der Nation.

Vor dem Hummerkummer war noch genug Zeit um zu fotografieren. In einer heißen Stadt macht ein Rucksack keinen Spaß. Trotzdem sollte (nicht nur in Cape May) oft meine universellste Kamerakombi mit. Und es ist tatsächlich überhaupt kein Problem, die DSLR mit angesetztem Sigma 18-300 in der der ‚Streetomatic +‘ zu verstauen! Plus Ersatzakku und SD-Karte. Plus Smartphone. Plus Geld und Kreditkarten. Das Paket ist dann nicht mehr leicht, lässt sich aber selbst an langen Tagen immer noch leicht tragen. Weil es nicht an der Schulter um am Rücken zerrt. Noch viel lockerer wird es, wenn nur die Spiegellose dran (und drin) ist. Wie das dann ‚von außen‘ aussieht, kann man auf den Bildern sehen, die unsere Freunde oder meine Kinder von mir gemacht haben: In meinen Augen sieht die Tasche aus veganem Leder (formerly known as ‚Kunstleder‘) einfach im besten Sinne unauffällig aus. Und zwar unabhängig davon, ob man jetzt durch New York schlendert oder in Turnschuhen zwischen Boulderfelsen herumklettert. Ich bin ein großer Fan des Magnetverschlusses mit dem Sicherungsgummi. Der kommt fast an den (für mich unerreichten) Verschluss der originalen Camslinger 105 und 160 heran. Und beim Sicherheitscheck (den es in den USA selbst in Bibliotheken und Museen gibt) verzweifeln die Sicherheitsleute daran. Das lässt hoffen, was Taschendiebe angeht.

Und so schafft die Tasche das wichtigste: Dass man den Kopf nicht bei der Technik und nicht mal bei seinen ’sieben Sachen‘ haben muss. Dass man spontan und mobil bleibt. Ein Griff und die Kamera ist da. Und genau so schnell sind die Hände auch wieder frei. So schlederten wir nicht nur durch Cape May. Auch in Washington war es brütend heiss. Ein Kopf der nicht bei der Technik ist (und dem die Hitze zusetzt), kann natürlich auch mal auf leicht unbeholfene Ideen verfallen, wie man zum Beispiel eine partielle Sonnenfinsternis fotografieren könnte. Macht aber nix, wenn dank der schnellen Tasche später die Kamera sofort zur Hand ist, sobald die Natur einem freiwillig mit einer dekorativen Wolke zum gewünschten Foto verhilft. 😉

Die Tasche ist sozusagen das edelste Stück bei Cosyspeed. 129,- EUR sind schon ein Wort. Dafür kommt aber mit der Tasche auch noch das auch komplette Zubehör, bestehend aus der Regenhaube, der Gurtverlängerung (mit der man die Tasche auf der Schulter tragen kann), der Fingerschlaufe und natürlich den 4 Abteiltrennern, um die Tasche so einzurichten, wie man es gerade braucht. Zum Beispiel wenn man nicht mehr reist. Sondern wieder E-Bike fährt. Zur Arbeit :-D.

*Die Tasche für diesen Bericht wurde mir von Cosyspeed kostenlos zur Verfügung gestellt.

[G.A.S.] Und noch ’ne Kamera?

Ja. Noch eine. Aber sozusagen unfreiwillig. Das Online-Fotomagazin Kwerfeldein hat vor einiger Zeit damit begonnen, zur Refinanzierung des kostenlosen Blogs Kisten mit Fotokram zu schnüren und unter dem Titel #kwerbox zu verscherbeln. Der Witz daran: … Weiterlesen →

[angedockt] Ein Doppeltest

Manchmal gehe ich ziemlich weite Wege bis zu einem (zumindest scheinbar) profanen Ergebnis. Ich kann gar nicht so richtig sagen, wie lange ich mich schon mit dem Gedanken an ein neues Teleobjektiv herumschlage. Lange. Ich … Weiterlesen →

[clixxie Retropix] Sofortbilder mit Wartezeit 

Polaroid. Der Name hat nur wenig an Klang eingebüßt. Polaroid steht für Sofortbilder wie Tempo für Papiertaschentücher. Wie schön war das damals. Bei Parties oder Feiern ging die Kamera von Hand zu Hand oder von … Weiterlesen →

[Pragfriedhof] Ist das Kunst oder kann das weg?

Ich gerate gerade wieder mal ins Experimentieren. Ich schreibe diesen Artikel handschriftlich auf einem kleinen iPad pro. Ein erstaunliches Gerät. Das iPad pro hat einen hervorragenden Monitor. Einen besseren habe ich persönlich noch nie gesehen. Nicht als Tablet und nicht einmal auf einem Schreibtisch. Die Farben und die Tonwerte passen ohne Kalibrierung. Und bei jedem Licht.

Die Benutzung mit dem Pencil ist endlich so intuitiv, wie ich mir das immer schon gewünscht habe. Dank der App „Stylus“ schreibe ich meine Gedenken in fast der gleichen Weise auf, wie ich das bisher nur in einem Notizbuch konnte. Von Hand eben. In meiner unverstellten Handschrift. Einfach so. Mit der App „Tayasui Sketches“ zeichne ich fast wie auf Papier, aquarelliere, skizziere, schmiere, markiere, egal. Das alles geht zum ersten Mal fast wie „echt“, fast wie mit Stiften, Pinseln und Papier. Das hat mich auf dumme Gedanken gebracht.

Ich fotografiere nur wenig zur Zeit. Nach einem Grund dafür muss ich nicht lange suchen. Es ist keine „Sinnkrise“ oder „kreative Pause“, die mich davon abhielte, es  ist schlichtweg der Rest meines alltäglichen Lebens. Der Bauboom hat mich fest im Giff, die Familie verdient den Löwenanteil der übrigen Zeit. Das ist so und es ist gut so.

Der dumme Gedanke? Das Ding macht auch Fotos! Das iPad ist ein alltäglicher Begleiter, fast wie das iPhone. Es begleitet mich auf Baustellen, es begleitet mich in der U-Bahn, und jetzt ist es kurz vor elf und es liegt immer noch auf meinem Schoß. Klar, da spielt der Reiz des Neuen mit hinein aber das ändert wenig daran, dass man dieses Ding einfach besser finden muss als so ein mini Telefon (-display). Die Kamera des iPad nimmt Bilder in 12 MP auf. Sie verwendet ein Objektiv mit immerhin f 2.2 Lichtstärke. Die Aufnahmen sind wiedermal eine sichtbare Generation besser als bei meinem iPhone 6 .

Ja, ich weiss wie es aussieht, wenn Leute mit Tablets fotografieren. Bescheuert. Aber das ist die Aussensicht der Sache. Von „innen“ sieht es anders aus. Von „innen“ ist das iPad erst mal ein Sucher im Format der Mattscheibe einer Großformatkamera. Aber voll tageslichttauglich. Von „innen“ ist es eine Kamera mit eingebauter Entwicklung. Auf Wunsch auch im RAW-Format. Entwicklung mit einem Top-Monitor und schnellen Tools.
Ich habe begonnen, ganz bewusst auch mit dem iPad zu fotografieren. Ich werde dafür meine Kameras nicht aufgeben oder weglegen. Aber ich werde akzeptieren, dass das iPad mir neue Impulse gibt. Hier sind einige erste Bilder. Und nun könnt ihr schimpfen und öffentlich den Kopf schütteln. Ich hätte das vor kurzem noch getan.

PS: Natürlich kann das weg. Das ist der Aluminiumanteil des Daches eines Abbruchgebäudes, das ich gerade ‚wegräumen ‚ lasse um Platz für Wohnungen zu machen… 😉