Eine Aufnahme meiner Syltbilder hat es ins ‚Kwerfeldein Varieté‘ geschafft. Freut mich natürlich. Hier ist der Link. Da passt es ja, dass ich in den letzten Tagen meine Bannerbilder ausgetauscht und die Navigation mal ein bisschen aktualisiert und entstaubt habe.

[been to] Sylt in 13 Bildern

[been to] Sylt-5

Es waren nur drei Tage auf Sylt. Nur zwei lange Spaziergänge. Die Fotografie eigentlich Nebensache. Aber ich hatte das Gefühl, mein Speicher war leer und meine Augen waren offen. Ich will gar nicht lange kommentieren. Alle Bilder entstanden mit der Samsung NX 300. Alle mit dem 2.4 / 16 mm:

[been to] Weststrand Westerland

Nach unserer Reise nach Schillig ist es ruhiger geworden, hier auf dem Blog. Der Grund ist offensichtlich: Es geschieht viel Neues. Neues, das aber nicht direkt in die Fotografie mündet sondern eher erst mal ein paar Freiheitsgrade kostet. Aber toll ist: Mein Sohn geht zur Schule. Das bedeutet neue Wege, neue Termine, Umbauten in der Wohnung, Umbauten in den Prioritäten.

Nun hatte ich Gelegenheit, zum Ende des Herbstes noch einmal ein paar kurze Tage Nordseeluft zu schnappen. Das hat dann doch auch mal wieder gut getan. Und es hat mir sozusagen die Kamera zurück in meine Hände gedrückt. Ich mache dort weiter, wo ich vor 3 Monaten stehen geblieben war. Walter Niedermayer geht mir nicht aus dem Kopf. Und auf Sylt hatten wir schon Winterlicht. Weiss. Mit Sand wie Schnee. Die erste Serie vom Weststrand:

[been to] Weststrand-1

[been to] Weststrand-2

[been to] Weststrand-3

[been to] Weststrand-4

[been to] Schillig

Schill, das sind zerbrochene Muscheln. Sie gaben dem Strand bei Horumersiel seinen Namen, Schillig. Schillernd ist aber auch das blendende durchdringende Licht dort. Ich hatte mein Fotohirn noch bei Walter Niedermeyer, als ich diese Bilder … Weiterlesen →

[been to] Seestücke aus dem Wattenmeer

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(Foto (c) Stefan Senf)

Hiroshi Sugimoto ist ein Künstler, über den man nicht viele Worte verlieren muss. Seine ‚Seascapes‘ stehen seit über dreissig Jahren für seinen serienhaften und reduzierten Ansatz. Neben dieser Serie sind es für mich insbesondere seine Architekturaufnahmen, die mich immer wieder faszinieren. Ich verstehe seine Projekte als sehr konzeptionell und trotzdem sprechen Sie mich als Betrachter auch auf einer ganz unmittelbaren ‚Bauchebene‘ an. Ausserdem sind sie so grundsätzlich, dass man sie einfach nicht wieder vergisst, wenn man einmal ‚infiziert‘ wurde.

Er selbst schreibt auf seiner Website zu den ‚Seascapes‘:

Seascapes

Water and air. So very commonplace are these substances, they hardly attract attention―and yet they vouchsafe our very existence. The beginnings of life are shrouded in myth: Let there water and air. Living phenomena spontaneously generated from water and air in the presence of light, though that could just as easily suggest random coincidence as a Deity. Let’s just say that there happened to be a planet with water and air in our solar system, and moreover at precisely the right distance from the sun for the temperatures required to coax forth life. While hardly inconceivable that at least one such planet should exist in the vast reaches of universe, we search in vain for another similar example.

Mystery of mysteries, water and air are right there before us in the sea. Every time I view the sea, I feel a calming sense of security, as if visiting my ancestral home; I embark on a voyage of seeing. – Hiroshi Sugimoto

Ja, und nun waren eben auch wir wieder mal an der See. Was mich angeht, so war ich sogar das erste Mal im/am Wattenmeer. Der erste fotografische Reflex dort (ganz albern und unwillkürlich) war, ein bisschen ‚auf Sugimoto zu machen‘ 😉 . Und weil das ein Gedanke von der Art ’schnell und schlampig‘ war, musste das alte iPhone dafür herhalten. Nach jeder Aufnahme bekam das Bild gleich vor Ort eine Bearbeitung, die mir in diesem Moment passend erschien. Einheitlich sind dabei nur der quadratische Beschnitt und der mittige Horizont.

Parallel habe ich natürlich auch ‚richtig‘ fotografiert aber diese kleine, von einem übergroßen Vorbild inspirierte (und vielleicht gerade deshalb ganz ungezwungen aufgenommene) Serie hat’s mir rückblickend so angetan, dass ich ihr hier erst mal den Vortritt lassen will:

(alle Bilder in diesem Beitrag: iPhone 4 und Google Snapseed, (c) Stefan Senf)